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Immer Ärgermit  dem  Handy

Was tun, wenn der Mobilfunkanbieter zu hohe Kosten verlangt?

Immer Ärger  mit demHandy


Immer wieder wenden sich Mandanten an uns, bei denen es zu Problemen mit einem Mobilfunkanbieter gekommen ist. Mal geht es darum, dass der Mobilfunkprovider eine unberechtigte Forderung geltend macht, mal werden Vertragsabschlüsse behauptet und Abbuchungen vom Konto vorgenommen.


In einem der Fälle erhielt eine Kundin von ihrem Mobilfunkanbieter wiederholte Zahlungsaufforderungen. Verlangt wurde eine Summe von mehr als 4.000 €. Der Mobilfunkanbieter behauptete, es seien Verträge abgeschlossen worden. Tatsächlich hatte die Kundin 2 Verträge abgeschlossen. Das Mobilfunkunternehmen behauptete, es seien noch mehr Verträge abgeschlossen worden. Allein diese Angabe war schon überraschend. Privatkunden schließen selten gleich mehrere Verträge ab. Der Mobilfunkanbieter nahm sich hiervon jedoch nichts an. Die Kundin wandte sich mit ihrem Problem an unsere Kanzlei. Wir konnten durchsetzen, dass der Mobilfunkprovider an den angeblich abgeschlossenen Verträgen nicht festhielt. Für die Mandantin konnten wir auf diese Weise eine Forderung in einer Größenordnung von 4.000 € abwehren. Auch die anwaltlichen Kosten hat der Mobilfunkanbieter übernommen.


In einem anderen Fall behauptete Vodafone, mit unserem Mandanten einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen zu haben. Tatsächlich gab unser Mandant an, keine Vertragsbeziehung mit Vodafone eingegangen zu sein. Auf den angeblichen Vertragsschluss war unser Mandant dabei aufmerksam geworden, als Vodafone von seinem Konto Beträge per Lastschriften einzog. Trotz Widerrufs der Lastschriften musste der Kunde befürchten, dass sein Konto mit weiteren Lastschrift belastet werden würde. Er wandte sich daher an unsere Kanzlei. Aufforderungen an Vodafone, zu bestätigen, dass ein Vertragsverhältnis nicht begründet worden sei, verliefen ergebnislos. Vodafone teilte mit, von einem rechtmäßig geschlossenen Mobilfunkvertrag auszugehen und legt sogar Vertragsunterlagen vor. Erst nachdem wir Klage beim Amtsgericht Recklinghausen eingereicht haben, lenkte Vodafone ein. Vodafone erkannte an, dass ein Vertragsverhältnis nicht bestehen würde und daher auch keine Berechtigung bestünde, vom Konto unseres Mandanten Beträge per Lastschrift einzuziehen. Mit einem Anerkenntnisurteil (13 C 75/20) endete das Verfahren zu Gunsten des Mandanten.


Positive Konsequenz: die Mandanten müssen nciht fürchten, wegen rückständiger Mobilfunkkosten einen Schufa-Eintrag zu erhalten


Lehre daraus: Sich zu wehren, kann sich lohnen

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